Dow Death Cross klingt furchterregend, deutet aber darauf hin, dass die Börse am Boden liegt


  • Die Geschichte zeigt, dass der Markt irgendwann seinen Tiefpunkt erreichen wird, was eine enorme Kaufgelegenheit darstellt.
  • Während das Timing des Bodens keine exakte Wissenschaft ist, zeigen einige Indikatoren, dass der Boden näher ist als wir.
  • Ein Höhepunkt in Coronavirus-Fällen ist möglicherweise nicht der Wendepunkt für die Börse.

Der vergangene Monat war für Investoren auf der ganzen Welt beängstigend. Nach wochenlangen Verlusten werden die Anleger zunehmend nervöser, ob der Dow bald einen Boden finden wird.

Es gibt keine Möglichkeit, den Grund genau zu bestimmen, aber die Geschichte schreibt vor, dass er irgendwann kommen wird. Anzeichen zeigen, dass die Börsenwende näher sein könnte als wir denken.

Goole-Daten deuten darauf hin, dass sich die Aktienmärkte erholen werden

Es ist unmöglich, genau zu sagen, wie tief der Aktienmarkt fallen wird, aber einige Hinweise deuten darauf hin, dass wir uns dem Boden nähern.

Trotz der Angst und Unruhe, die den Ausverkauf verursacht, zeigt Google Trends, dass die Menschen mehr denn je nach „Aktien zum Kaufen“ suchen. Dies bedeutet zwar nicht zwangsläufig, dass Anleger morgen in Aktien investieren werden, deutet jedoch darauf hin, dass sie Kauflisten erstellen und sich auf den Kauf des Dips vorbereiten.

Mit anderen Worten, viele Menschen sehen die Zukunft des Marktes optimistisch.

Google-Trends zeigen, dass sich Anleger darauf vorbereiten, wieder an die Börse zu gehen. | Quelle: Google Trends

Google-Suchbegriffe sind keineswegs ein verlässlicher Marktindikator, aber andere bemerkenswerte Spitzen im Suchbegriff "Aktien zum Kaufen" kamen vor einer signifikanten Erholung.

Anfang November 2016 war der Dow auf 17.888 gesunken. In der folgenden Woche verzeichnete Google einen Anstieg der Suche nach „Aktien zum Kaufen“, und der Dow-Index legte im nächsten Jahr um 5.561 Punkte zu.

Die Anzahl der Personen, die nach diesem Satz suchten, war zwischen Januar und Februar 2018 ebenfalls erhöht, als der Dow einen Verlust von 10% erlitt. Der Index setzte seinen Rückgang im März 2018 fort, aber Anleger, die kurz nach der Suche kauften, hätten im nächsten Jahr Gewinne zwischen 8% und 12% verzeichnet.

Wie tief wird die Börse gehen?

Es gibt andere Faktoren, die darauf hindeuten, dass der Markt bald seinen Tiefpunkt erreichen wird. Jeff DeGraff von Renaissance Macro Research verwies auf die Stimmungsdaten der Anleger als Grund zu der Annahme, dass eine Trendwende bevorsteht.

Umfragedaten zeigen, dass die Anlegerstimmung in das unterste 10. Perzentil gefallen ist, was historisch einer Marktrally vorausgeht.

DeGraff sagt, dass sich der Aktienmarkt erholen könnte, bevor die Coronavirus-Fälle ihren Höhepunkt erreichen, und dass die Anleger mehr daran interessiert sind, ob die Regierung in der Lage sein wird, wirtschaftliche Verluste einzudämmen und zu verhindern, dass die aufblähende Unternehmensschuldenblase platzt.

Unternehmensschulden sind ein wichtiges Anliegen der Anleger. | Diagramm: Die Washington Post

Wenn dies der Fall ist, spielt es unter Investitionsgesichtspunkten keine Rolle, ob das Coronavirus im Sommer in den USA und in Europa weiterhin verbreitet ist oder nicht. Stattdessen wird der Zeitpunkt und die Größe des Konjunkturpakets der Bundesregierung ein wichtiger Wendepunkt sein.

Dows Todeskreuz

Zu lesen, dass in der Dow-Tabelle ein „Todeskreuz“ auftaucht, mag erschreckend klingen, ist aber nicht so schlimm, wie es sich anhört.

Das sogenannte Todeskreuz ist, wenn der gleitende 50-Tage-Durchschnitt des Dow unter den gleitenden 200-Tage-Durchschnitt fällt. Wenn sich die beiden umkehren, wird allgemein angenommen, dass sich ein langfristiger Bärenmarkt abzeichnet.

Das Todeskreuz des Dow ist die Verlagerung von einem kurzfristigen Ausverkauf zu einem längerfristigen Bärenmarkt. | Quelle: Yahoo Finance

Das letzte Mal, dass dieses Kreuz auftauchte, war der 19. Dezember 2018 – drei Tage bevor der Markt den Tiefpunkt erreichte. Ein weiteres Kreuz im Januar 2016 kam vier Wochen vor dem Dow-Parkett und im Jahr 2015 tauchte das Todeskreuz zwei Wochen vor dem endgültigen Tiefpunkt des Marktes auf.

In der Vergangenheit ist das Todeskreuz kurz vor einer Genesung gekommen. | Quelle: Yahoo Finanzen

Insbesondere als das Kreuz im Jahr 2015 auftauchte, ging der Dow in diesen zwei Wochen um 10% zurück.

In den Jahren 2018 und 2016 verlor der Dow 6,6% bzw. 3%.

Im Jahr 2015 stieg der gleitende 200-Tage-Durchschnitt zum Zeitpunkt des Todeskreuzes noch an, während der gleitende 200-Tage-Durchschnitt sowohl 2018 als auch 2016 fiel.

Als das Kreuz in diesem Jahr passierte, war der gleitende 200-Tage-Durchschnitt auf dem Weg nach unten.

Die Tatsache, dass der gleitende 200-Tage-Durchschnitt rückläufig war, als das Kreuz in diesem Jahr erschien, ist ein gutes Zeichen dafür, dass sich die Verluste verlangsamen werden. | Quelle: Yahoo Finanzen

Bottom Feeder kreisen

All dies bedeutet nicht, dass es Zeit ist, sich auf dem Markt zu etablieren, aber es bietet eine gewisse Perspektive, dass ein Tiefpunkt erreicht wird und dass die Anleger bereit sein sollten.

Der Markt befindet sich in einem Tailspin und könnte für die nächsten Wochen sein – aber er wird irgendwann einen Boden erreichen und wenn dies der Fall ist, wird dies eine große Chance darstellen.

Google-Daten zeigen, dass Investoren sich auf den Kauf vorbereiten, und die Geschichte sagt uns, dass diese schwierigen Zeiten vergehen werden.

Dieser Artikel wurde bearbeitet von Sam Bourgi.

Letzte Änderung: 22. März 2020, 16:05 Uhr UTC

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