Der Sturm von MakerDAO ist vorbei, aber die Community steht immer noch vor schwierigen Entscheidungen


Die Auktion von MakerDAO (MKR) zur Einziehung von DAI-Sicherheiten ist fast abgeschlossen, obwohl das Verfahren einige technische Rückschläge erlitten hat. Die Community bleibt hinsichtlich des Umgangs von Maker mit der Situation weitgehend optimistisch, da viele die Gelegenheit genutzt haben, andere potenzielle Probleme zu untersuchen und zu beheben.

Die Auktion begann am 19. März gegen 10:30 Uhr EST mit einem etwas ereignislosen Auftakt. Einige der Leute, die sich eingestellt hatten, erwarteten, dass es schnell zu Ende gehen würde, aber die Einzelheiten der Auktion machten es zu einem sehr schrittweisen Prozess.

Ein Community-Mitglied sagte scherzhaft: "Ich kann es kaum erwarten, meinen Enkelkindern davon zu erzählen", da in den ersten 20 Minuten des Verkaufs nur zwei Gebote erschienen.

Breite Beteiligung der Community

Die MKR-Auktion unterschied sich von regulären MakerDAO-Auktionen darin, dass auch die breitere Community der dezentralen Finanzen (DeFi) Unterstützung leistete.

In den Tagen vor dem Anpfiff wurde ein „Backstop-Syndikat“ gegründet, das als Käufer des letzten Auswegs fungieren wollte, wenn der Auktionspreis unter 100 DAI fiel.

Das Syndikat umfasste viele Mitglieder der Ethereum- und DeFi-Community sowie Risikofonds. Michael Anderson von Framework Ventures gab gegenüber Cointelegraph bekannt, dass der Fonds dem Backstop beigetreten ist – obwohl er zuvor Maker weitergegeben hatte. Die Bedeutung der Stabilität von DAI für DeFi insgesamt war der Hauptgrund für die Entscheidung.

Die Basis-Community nahm ebenfalls teil, was dazu führte, dass einige neue Chat-Mitglieder das Fehlen einer benutzerfreundlichen Benutzeroberfläche für Gebote beklagten. Wie Cointelegraph bei der Vorbereitung der Auktion erfahren hat, benötigen Keepers mindestens fortgeschrittene Programmierkenntnisse, um erfolgreich eingesetzt zu werden.

Trotzdem hat die Maker Foundation schnell eine Benutzeroberfläche speziell für die MKR-Auktion veröffentlicht. Viele begrüßten die Hinzufügung, und das Team fügte hinzu, dass regelmäßige Auktionen schließlich auch mit der Benutzeroberfläche verbunden werden können.

Sicherheitsangst

Kurz vor Beginn der Auktion diskutierten einige Leute über die Sicherheit des MKR-Auktionsvertrags. Kurt Barry von der Maker Foundation gab eine teilweise Bestätigung:

"Wir hatten eine Menge Leute, die das überprüft haben, und es ist ein ziemlich einfacher Vertrag. Das heißt nicht, dass es kugelsicher ist, aber angesichts der geringen Zeit, die wir hatten, ist es hoffentlich genug. "

Die Auktion verlief größtenteils ohne Probleme und viele Käufer zeigten Interesse. Ein technischer Fehler verhinderte jedoch, dass bis zu 20 Auktionslose durchlaufen wurden – für DAI im Wert von 1 Million US-Dollar.

Die Maker-Community muss in Kürze entscheiden, was damit geschehen soll, da die Lose manuell erneut gesendet werden müssen. Die Entwickler stellen fest, dass die Tilgung der Schulden im normalen Betrieb etwa 90 Tage dauern würde.

Trotz dieser sauren Note bleibt die gesamte Community optimistisch. Brian McMichael, ein intelligenter Vertragsentwickler für Maker, getwittert::

„Das Maker-Team arbeitet seit dem Schwarzen Donnerstag auf Hochtouren. Ich habe über eine Woche 16-18 Stundentage gemacht. Wir alle lieben unsere Arbeit und setzen uns für den Erfolg von Maker ein. Ich denke, wir haben diesen Sturm überstanden und sind auf der anderen Seite stärker herausgekommen. "

Schwierige Entscheidungen zu treffen

Nach dem Black Thursday leuchteten die Maker-Governance-Foren mit Ideen auf, um das System noch weiter zu schützen. Einer davon ist der Vorschlag, den alten Single Collateral DAI (SCD) abzuschalten, da seine schwindende Liquidität das Protokoll Schwachstellen aussetzt.

Ursprünglich war SCD so eingerichtet, dass die Nutzung auf natürliche Weise abnimmt – ein Prozess, der laut einigen nicht schnell genug abläuft. Ein Herunterfahren wird jedoch einige Benutzer unvorbereitet erwischen.

Vor der Auktion wurde eine Sofortmaßnahme verabschiedet, um USDC als weiteres Sicherheitenformular hinzuzufügen. Dies wurde als notwendig erachtet, um die Bindung von DAI an den US-Dollar kurzfristig zu stabilisieren. Die Idee ist nicht ohne GegnerAllison Lu, Mitbegründerin der DeFi-Plattform Uma Protocol, verwies auf technische Mängel der Idee – zusätzlich zur ideologischen Frage eines zentralisierten Sicherheitenvermögens.

In der Zwischenzeit werden die Opfer der Zero-DAI-Liquidationen immer noch nicht zurückgezahlt, da die Auktion lediglich das System rekapitalisiert hat. Die MakerDAO-Governance diskutiert derzeit, wie viel, wenn überhaupt, sie direkt entschädigt werden sollten.

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